Nach einer Woche innere ITS/IMC (hauptsächlich kardiologisch) hab ich mich schon ganz gut eingelebt. Es läuft natürlich vieles anders als auf der chirurgischen ITS, aber das hatte ich nicht anders erwartet. Das Geläster übereinander ist dementsprechend… in meiner zweiten Nacht ist dann zum ersten Mal in meinem Dienst ein Patient verstorben. Und ich hätte gedacht, dass mich das mehr mitnimmt. War aber nicht so. Die Angehörigen waren die ganze Zeit bei ihm geblieben, was ich richtig schön fand. Ich hab auch viel mit ihnen gesprochen, Kaffee für sie gekocht und den Sterbenden eben so gut es geht versorgt. Vielleicht war es für mich auch nicht so schlimm, weil ich ihn nie wach erlebt hatte. Da baut man ja doch eine andere Beziehung auf, als zu einem sedierten Patienten.
Aber ich habe auch Schönes zu berichten. Ich hatte heute meine EIGENEN PATIENTEN
Ganze zwei Stück auf der IMC (beide STEMI). Hab von A bis Z (oder von 6.00 bis 14.30) alles an den beiden gemacht und war am Ende des Dienstes schon ganz schön stolz auf mich. Nebenbei hab ich natürlich noch mit in den anderen Zimmern geholfen… hatte also auch gut zu tun. Ich glaub meine Praxisanleiterin ist auch ganz zufrieden mit mir. Sie fragt mich oft und gerne aus, über alle möglichen Dinge, aber das ist okay. So lern ich auf jeden Fall was
Man hört leider wenig von dir in letzter Zeit, hier ein kleiner Anstoß um mal wieder was zu schreiben
http://krankeschwesterblog.wordpress.com/2011/03/24/blogaktion-fur-japan/
Hey, wie gehts denn so? Fuer welche Station hast du dich denn entschieden pruefungsmaessig?