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Archive for Januar 2010

Die Top 5…

… Einsätze, die ich mir vielleicht noch wünschen sollte, bevor es zu spät ist. Als meine Freundin (aus meinem Kurs) gestern erzählte, sie habe sich noch diesen und jenen Einsatz gewünscht, in der Notaufnahme und im Wachkomaheim und weiß ich nicht wo, da dachte ich: Wo will ICH denn noch hin? Die große ITS und das Herzkatheterlabor stehen ja schon auf der Wunschliste, aber vielleicht wäre es ja auch toll:

  • im OP? sicher spannend, aber vielleicht gar nicht so toll wie ich denke… andererseits: Womöglich hab ich nie wieder die Chance im OP zu arbeiten.
  • in der Anästhesie? Kaffee trinken kann ich gut und Gasmänner haben immer so eine beruhigende Aura. Andererseits: Wenn ich die Fachweiterbildung für Intensiv- und Anästhesie wirklich machen sollte, komm ich eh da hin.
  • Brandverletztenzentrum? Alle Schüler schwärmen davon, aber die haben auch alle über die Kinderchirurgie geschimpft… man kann sich also auf keinen verlassen. Andererseits haben die dort einen super Personalschlüssel und angeblich nette Assitenzärzte 😉
  • Palliativstation? Das wäre mal eine echte Herausforderung für mich. Weiß nur nicht, ob ich dort arbeiten kann. Andererseits: Wenn ichs nicht mache, finde ich es nie heraus.
  • Neonatologie? Die kleinen Würmchen sind echt toll, der Personalschlüssen ist wiederum gut und es ist viel Zeit zum Anleiten… andererseits: Viele Frühchen schaffen es nicht. Und die Eltern dann aufzufangen ist wahrscheinlich kein Traumjob.

Ihr seht, ich bin mir total unschlüssig und werde wohl noch ein Weilchen darüber nachdenken. Vielleicht ergibt sich demnächst ja auch irgendein Schlüsselerlebnis, das mir die Entscheidung erleichtert. Man weiß ja nie.

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Warum Google befragen, wenn doch mehrere Weißkittel meinen Blog lesen (heißt es denn nun der oder das Blog?)… und die müssen es ja wissen. Frage heute: Ist Brustschwimmen denn nun schlecht für den Rücken? Nur wenn man es falsch macht? Oder überhaupt? Und warum? Ich bin ein bisschen verwirrt, nachdem ich mehrere kontroverse Meinungen dazu gehört habe.

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… aber nachdem ich mir heute Nachmittag diesen Film zu Gemüte geführt habe, denke ich zukünftig zweimal drüber nach. Es fängt zwar ganz harmlos an, aber spätestens ab der Hälfte leidet man doch mit.

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Es gibt Momente…

… in denen begeistert mich ja doch noch die Technik der Neuzeit. Als ich gerade feststellen durfte, dass mein Notebook offensichtlich ein Mikro hat, sodass ich zum skypen gar kein lästiges Headset mehr brauche und einfach so von Angesicht zu Angesicht mit meiner 500km entfernten BF quatscchen kann, war so ein Moment. Als wäre sie hier. Oder ich dort. So kann frau sich trotz noch so großer Entfernung Styling-Tips geben, mutmaßlichen Haarausfall begutachten und Fragen wie „Passen die Schuhe zu der Frisur?“ beantworten. Mitten drin statt nur dabei… es lebe das Internet.

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Meine Güte…

… da hab ich ja was losgetreten mit dieser blöden Spritze. Und ich hatte schon am Abend des „Vorfalls“ beschlossen mir beim nächsten Mal keine geben zu lassen. Schon allein deswegen, weil sie nicht wirklich geholfen hat. Andererseits hoffe ich natürlich, dass es so schnell kein nächstes Mal geben wird. Ich frage mich nur warum so viele Ärzte ihre Patienten immernoch spritzen, wenn es doch so sinnlos (mal abgesehen vom Placeboeffekt) ist. Muss man sich denn von seinen Patienten überreden lassen? Damit sie nicht womöglich in eine andere Praxis wechseln? Traurig, wenn es so sein sollte. Und zu meiner Verteidigung, damit ihr mich nicht vortan zu den quängelnden spritzengeilen nervigen Patienten mit „Rücken“ zählt: unschuldig wie ich bin, vertraue ich meinem Hausarzt normalerweise und stelle nicht erst einmal alles in Frage was er mir so therapeutisch vorschlägt. Das bin ich schließlich auch so gewöhnt als Schwesternschülerin. Vielleicht ein Fehler…

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Ausgeknockt…

Ich sage euch eins: wenn man sich „verhoben“ hat und der Rücken eh schon beim Bücken weh tut… dann sollte man nicht versuchen schwer beladene Einkaufstüten heim zu tragen. Denn: das geht böse aus. So wie in meinem Fall, am Mittwoch. Im Krankheitssymptome ignorieren ist medizinisches Personal ja bekanntlich besonders gut, da reihe ich mich mit ein. Nur leider nimmt sich der Körper irgendwann was er braucht… und streikt. Als ich dann also nicht mehr sitzen, liegen und stehen konnte, entschied ich mich dazu, doch mal zum Arzt zu gehen. Dort lief ich also die ganze Zeit den Flur auf und ab, weil so die Schmerzen wenigstens einigermaßen erträglich waren. Der Doktor verpasste mir dann eine schöne i.m.-Injektion (Diclofenac und Dexamethason), wobei er die Einwirkzeit vom Desinfektionsmittel nicht beachtete und ich ein bisschen zu viel über die Komplikationen von i.m.-Injektionen nachdachte… verschrieb mir feine Analgetika und Tetrazepam um die Muskulatur über Nacht möglichst gut zu entspannen. Was es definitiv auch tut. Gestern war ich nochmal dort, bekam noch Physio verschrieben und eine weitere Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis NÄCHSTEN SONNTAG. Aber gut, bis dahin ist die Sache dann wenigstens richtig auskuriert und ich krieg nicht gleich nen Rezidiv. Das wär gar nicht gut. So kurz vor der Zwischenprüfung. Und auch weil ich die Schmerzen so schnell nicht wieder haben möchte.

Die erste Physio-Behandlung gestern tat auch echt gut. Der (eigentlich ganz gut aussehende) Mann drehte und dehnte erstmal schön meine Rückenmuskulatur, was erstaunlicherweise nicht mal wirklich weh tat, und knetete dann den Rücken richtig schön durch. Ganz ohne Schmerzen. War das ein schönes Gefühl… ich wär am liebsten gleich dort liegen geblieben bis nächste Woche, aber draußen warteten leider schon andere Kranke.

Seit heute morgen scheint es mit den Schmerzen echt bergauf zu gehen und ich bin sehr optimistisch, dass ich in einer Woche wieder richtig fit bin. Und das Einschreiben in den Yoga-Kurs an unserer Schule hab ich mir auch ganz fest vorgenommen. Muss nämlich dringend etwas für die Rückenmuskulatur (und auch die übrige…) tun. Der Physioterrorist hat mir das dringendst empfohlen…

Drückt mir die Daumen, liebe Leser, dass ich bald wieder schmerzfrei bin. 🙂

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Der zweite Prüfungstag war insgesamt viel entspannter. Das ganze Rechtszeug ließ sich realtiv gut lernen fand ich (Pflegewissenschaften war bei uns ja Gott sei Dank noch nicht dran, kommt erst im dritten Ljr.), und so fühlte ich mich gut vorbereitet und ging einigermaßen entspannt an die Sache ran. Was sich auch auszahlte, denn ich konnte mich gut konzentrieren und die Aufgaben lösten sich mehr oder weniger von selbst. Klar, bei der einen oder anderen hakte es dann doch ein bisschen im Kopf oder ärgerte ich mich, dass ich das nicht noch einmal wiederholt hatte, aber insgesamt war es mehr als okay. UND: Das gemeinsame Frühstück aller Klassen danach war noch besser 😀 jede Klassenstufe hatte einiges mitzubringen und die Lehrer hatten fleißig Gemüse geschnippelt… es gab Kaffee ohne Ende (ganz nach Krankenschwesternart) und große Wochenendpläne um den ersten Teil der Prüfungen zu begießen… meine Freundinnen hatten jedoch alle schon andere Pläne, sodass wir unseren privaten Umtrunk auf nächste Woche verschoben haben und ich mich am Nachmittag in den Zug setzte um zu meinen Eltern zu fahren. Dort ließ ich mich bis von ein paar Stunden lecker bekochen und bequatschen… und nun sitze ich wieder hier und bin bereit morgen endlich mal wieder zu arbeiten. Gott sei Dank im Spätdienst, was bedeutet: ausschlafen!

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