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Archive for April 2010

Ich weiß, ihr kennt das alle. Aber im Moment ist es ganz schlimm. Die Zeit rast nur so an mir vorbei. Die letzten beiden Wochen waren mit einem Wimpernschlag weg und ich sehe schon mit großen Schritten den Sommer auf uns zukommen… und Sommer beudeutet, dass das Schuljahr im Prinzip gelaufen ist, und das bedeutet, dass ich bald im Oberkurs bin. Und dass das dritte Lehrjahr weg ist wie nix, hat sich ja mittlerweile auch rumgesprochen. Klar, objektiv betrachtet, ist gerade mal ein bisschen mehr als die Hälfte der Ausbildung rum und es bleibt noch viiiiiiel Zeit für Mädelsabende, Grillpartys und andere lustige Sachen, die meine Mädels und ich vor uns haben. Aber danach? Wer weiß wo wir mal hinkommen? Und der Gedanke daran ist irgendwie traurig, denn es ist doch gerade alles so toll und könnte ewig so weitergehen… die Prüfung alle zu versauen wäre aber natürlich auch keine Lösung.

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Von wegen tote Hose…

Samstag Mittag, bei strahlendem Sonnenschein und noch dazu nach dieser Woche mit überaus ekligem Wetter, kann es doch in der Schwimmhalle nicht so voll sein. Dachte ich. Und ich irrte mich, wie so oft. Zwar war ich tatsächlich die erste im Becken, aber das ist ja 5 Minuten nach Öffnung auch keine Kunst. Ich zog also meine Bahnen, erwischte immer mal wieder den Fuß eines Mitschwimmers oder musste im Zickzack um einen Opa schwimmen, aber ansonsten war ich sehr zufrieden mit mir, als ich eine Stunde später meine plötzlich wieder ganz schweren Gliedmaßen aus dem Wasser hob und den folgenden Muskelkater schon hämisch lachen hörte. Ich beschloss auf dem Heimweg mit dem Rad noch einen etwas größeren Umweg zu fahren, genoss das traumhafte Wetter, traf noch eine Bekannte samt Kind und freute mich zu Hause angekommen auf den Abend mit meinen Mädels. Und das zu recht. Denn er war wiedermal wunderbar. Sektlastig, lustig und einzigartig. 😀

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Neuer Turnus, neue Sorgen…

Der Schulalltag  hat mich also wieder. Und schon nach zwei Tagen fühle ich mich irgendwie gestresst, weil ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Ein Vortrag hier, ein Vortrag da, nebenbei noch für ein paar Arbeiten lernen und die lieben Freunde denken natürlich alle ich hab jetzt ja Zeit, weil Schule, das klingt ja nach nix. „Da habt ihr doch nich viel zu tun oder?“ Ich meine, klar, zu Abizeiten war deutlich mehr zu ackern, aber es ist auch nicht so, dass wir nichts tun würden. Und irgendwie fühl ich mich im Moment allgemein sehr urlaubsreif…

Andererseits ist es natürlich toll erst um 6 aufzustehen, schön aller 2 Stunden Pause zu haben, mit den Mädels mal in Ruhe alle möglichen Probleme bequatschen zu können, und natürlich dass das Wochenende mir gehört. Und den Hausaufgaben…

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„Wer feiern kann, kann auch arbeiten“ hat mein Opa schon immer gesagt. Und so schleppte ich mich gestern früh zur Arbeit, nach drei Stunden Schlaf und mit einem saftigen Brummschädel (Novamin verfehlte leider seine Wirkung…) Warum? Weil meine Mädels Urlaub haben und ich mir einen lustigen Kneipenabend natürlich nicht entgehen lassen wollte. Und: weil ich so blöd war nach dem zweiten Mai Tai nicht Stopp zu sagen, sondern „klar trinken wir noch einen Absacker (oder auch zwei)“. Ihr dürft jetzt ruhig denken, dass das total dämlich ist, wenn man am nächsten Tag um 5 aufstehen muss, aber so bin ich eben 😀 Und so im Nachhinein war es ja doch echt ein toller Abend, bei dermwir die männliche Spezies beim Fußballgucken beobachten konnten und immer wieder gern vor dem Fernseher lang nach draußen zum Rauchen gingen…

Letztendlich mache ich mir aber schon ein bisschen Gedanken darüber, dass ich an vier Arbeitstagen diese Woche, zweimal mit Kater dort antanzte. Das ist bestimmt nicht gesund und freut sicher auch nicht die Patienten. Also werde ich das Trinken wohl wieder ausschließlich auf die Wochenenden verlagen. Obwohl… wir haben ja jetzt einen laaaangen Schulturnus. Da störts niemanden, wenn ich noch ein bisschen schlafe 😉

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… wenn ich schon mal (ausnahmsweise) mit einer Freundin einen über den Durst trinke (die übrigens auch im Schichtdienst arbeitet, und ich deswegen viel zu selten sehe) und deshalb nur ein paar wenige Stündchen Schlaf bekomme, ausgerechnet dann folgt natürlich ein Horrorarbeitstag. Nach dem ersten Blick in den Spiegel heute früh dachte ich noch „schnell wieder ins Bett“ und das wurde auch nach einem starken Kaffee nicht besser. Aber was solls. Rein in die Schuhe und ab zur Klinik. Der erste Patient erwartete mich schon kurz vor 7, also legte ich direkt los… insgesamt wurden es dann 43 Patienten, die wir aufgenommen haben. Um halb 3 machten wir „Mittagspause“ und mit schwirrendem Kopf stürzte ich mich dann auch noch in das post-Feiertags-Einkaufsgewimmel. Prima. Jetzt tut mein Kopf weh und ich werde wohl heute nicht mehr alt.

Und übrigens war das Blut des Patienten in Ordnung. Glück gehabt. Und der nette Onkologe hat sich als schwul herausgestellt. Schade…

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Immer wieder schön

Am Samstag habe ich mal wieder auf meiner FSJ-Station vorbei geschaut. Ich war jetzt schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr da, und diesmal kam mir das Krankenhaus irgendwie kleiner vor. Anscheinend gewöhne ich mich immer mehr an die großen Häuser unserer Klinik, sodass die kleine Klinik meiner Heimatstadt dagegen winzig wirkt. Aber trotzdem schön. Irgendwie gemütlich. Und so vertraut. Man kennt viele Gesichter und die Schwestern freuten sich mich mal wieder mich zu sehen. Der Stationsarzt war wie immer gestresst und hatte noch mehr graue Haare bekommen… aber so ist das wohl.

Nach zwei Tassen Kaffee hab ich mich dann auch wieder auf den Heimweg gemacht und hab letzte (vergessene) Ostereinkäufe getätigt. Und morgen geht’s wieder ins Aufnahmemanagement, wobei ich froh bin, dass es dort nur noch vier Tage sind. Denn jeden Patienten das gleiche fragen und messen, Blut abnehmen etc. ist jetzt nicht wirklich die Erfüllung finde ich. Ich wäre lieber auf einer richtigen Station, auf der ich mich auch mal bewegen kann, gerade nach dem fetten Osteressen die Tage 😉 … aber das kommt ja wieder.

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Heute habe ich es nun also auch endlich mal geschafft. Kanülenstichverletzung. Nach 100 Blutentnahmen musste ja irgendwann mal was schief gehen. Der Butterfly war schon fast im großen gelben Eimer, als er sich noch dazu entschloss mir in den Finger zu pieksen. Ich kann euch gar nicht so genau sagen wie das passieren konnte, der Eimer war wahrscheinlich wieder einmal voller als voll und da streubte sich das Kanülchen ein wenig, darin zu veschwinden. Der Handschuh färbte sich von innen schön rot und mein Gesicht wurde sicherlich ganz weiß… Bluten lassen, abspülen, desinfizieren, D-Arzt (Zimmer 8), Blutentnahme und abwarten. Das Labor hat nicht angerufen. Also wird schon nichts Bösartiges im Blut des Patienten gewesen sein. Hoffe ich doch…

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