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Archive for September 2010

Was ein Sommer!

So ihr Lieben! Dann will ich doch endlich mal, wie versprochen, von meinem Sommer berichten. Es war einfach wahnsinnig toll, fast so schön wie der nach dem Abi… damals 😀

Wo fang ich denn an? …. Das Ferienlager mit den Dialysekiddies. Seeeehr sehr schön, lustig, unterhaltsam, aber auch echt anstrengend. Wir waren ein tolles Team, haben zusammen viel gelacht und zwischendurch auch mal geweint. (Man kommt schon mal an seine Grenzen, wenn man den ganzen Tag von teilweise hyperaktiven chronisch kranken Kindern umgeben ist…) Der OA hat uns jeden Abend schön die Weingläser gefüllt, und als der Wein alle war gabs eben Sekt… zum Schluss saßen immer noch wir Schüler und der OA hinterm Ferienhaus und haben versucht uns gegenseitig mit lustigen Klinikgeschichten zu übertrumpfen. Wat ein Spass! Aber nach 14 Tagen waren dann doch alle froh, dass es wieder nach Hause ging. Die Verantwortung wieder abgeben, endlich mal wieder ausschlafen, keine Medis mehr pünktlich verteilen, keine Kinder mehr mit allen Mitteln der Kunst zum Trinken animieren… Mein Fazit: Ich würde immer wieder mitfahren. 🙂

Dann gings ab nach Hamburg, zu meiner BF. Geburtstag feiern im Studentenwohnheim. Auch ein Erlebnis wert. Morgens auf der Reeperbahn rumschlendern bis es hell wird… den letzten Bacardi aus dem Kühlschrank einer Mitbewohnerin leeren, vom Baulärm gegenüber geweckt werden und (jetzt haltet euch fest) in HAMBURG für 4,20€ frühstücken! Es war echt lustig, aber auch nach den Tagen war ich froh wieder zu Hause zu sein…

Nur blieb ich da ja nicht lange, denn drei Tage später gings (wieder mit meiner BF) ab nach Berlin. Untergekommen sind wir im Haus meiner Tante (all inklusive), haben ein paar lustige Portugiesen kennegelernt, viel zu viel getrunken und sind nach weiteren zwei Tagen endlich nach Griechenland geflogen.

Dort haben wir also bei einer Ex-Mitbewohnerin meiner BF gewohnt, wurden rundum mit original griechischem Essen versorgt, haben viel und noch mehr gefeiert mit ihren Brüdern und Cousins (und deren Freundinnen), sind bei Sonnenaufgang ins Meer baden gegangen (nach der besten Beach-Party meines Lebens, bisher), und waren auch noch drei Tage in Athen. Dort hat uns ein ebenfalls Ex-Mitbewohner aus Hamburg die Stadt gezeigt, weil er dort wohnt 😉 wie praktisch, hat uns immer schön zum Hostel gefahren  und die in die schönsten Tavernen ausgeführt. Einfach traumhaft. Auch wenn das Bier teilweise für stolze 7€ erstanden werden musst, was solls, es war schließlich Urlaub! Und ruck zuck, war eine Woche in Griechenland vorbei… und ich musste allein zurückfliegen nach good old Germany 😦 um wieder in die Klinik zurückzukehren und mich um die lieben Patienten zu kümmern.

In der Endoskopie… echt interessanter Einsatz. Alle waren lieb zu mir, haben mir viel gezeigt und erklärt, besonders der OA. War eben gerade kein Student bei der Hand, dem er hätte Fragen stellen können… 😉 Hab mit ihm zusammen PEGs gelegt und die mir sehr verhassten ERCPs gemacht… aber hab viel gelernt. Dadurch, dass das Verdauungssystem als letzter Schulstoff gelaufen war, wurde mir auch so einiges klar…

Ja, und dann gings wiedermal in die Schule, frisch verliebt und über beide Ohren strahlend. Und nun: Urlaub. Übernächste Woche geht’s auf die Gyn. Man hört nicht viel Gutes, aber ich lass mich mal überraschen.

So, das war er also, mein Sommer. In Kurzfassung. 😀 Der nächste wird bestimmt nicht so lustig, denn die Prüfungstermine sind schon dick und fett markiert im Timer…

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Ich hätte ja nie gedacht, dass trotz meiner doch etwas längeren Abwesenheit sich so viele Leute auf meinem Blog rumtreiben 😀 Danke ihr Lieben!

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Das war dann wohl…

… doch nur eine kurze Liaison. Mit dem netten gutaussehenden Krankenpfleger. Schade eigentlich, aber manchmal soll’s ja einfach nicht sein. Wer weiß wofür es gut ist. Ich bin zumindest froh, dass wir noch miteinander reden und Spaß haben können, auch ohne zwingend eine Beziehung miteinander zu führen. Kann ja schließlich auch nie schaden wenn man hier und da so seine Connections in der Klinik hat 😉 schließlich sind es nur noch 11 Monate, dann geht das echte Leben los und ich hab hoffentlich das Examen in der Tasche.

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